CD-Tipps zu 'Johann Gottlieb Graun (1698-1771)'

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Triosonaten (CPO, DDD, 2008)

klassik.com 07/2013: »Zwar ist nicht klar, welcher der beiden Brüder die Werke geschrieben hat oder ob es sich um eine Zusammenarbeit handelt; aber solche kleinlichen Fragen nach der Urheberschaft sollten niemanden vom Hörgenuss dieser funkelnden Kleinodien abhalten. Eine Perle wunderschöner Kammermusik.«

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Concerti (Challenge, DDD, 2008)

N. Hornig in FonoForum 01/10: »Das Ensemble moderntimes_1800 und seine Solisten Ilia Korol und Piroska Batori zeichnen ein lebendiges und detailreiches Bild des Geigers und Komponisten Johann Gottlieb Graun, dessen Musik dem vorklassischen, ›empfindsamen‹ oder ›galanten‹ Stil zuzuordnen ist, der sich immer auch dem Geschmack des Preußenkönigs anzupassen hatte. Gefällig und unterhaltend, rhythmisch prägnant und zuweilen auch mit gewitztem Humor.«

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Early Piano

»Der 29-jährige Pianist, der auch als virtuoser Interpret für Neue Musik auf sich aufmerksam gemacht hat, begnügt sich nicht damit zu zeigen, dass er sich im Spiel auf historischen Klavieren (in diesem Fall einem 1775 entstandenen Wiener Instrument nach Bauart von Johann Andreas Stein) auf dem neuesten Stand der historischen Aufführungspraxis bewegt. Mitchell verfügt über eine vollkommene Geläufigkeit; er weiß neben dem Pedal auch den für aparte Dämpfungseffekte vorgesehenen Moderatorhebel natürlich einzusetzen und sowohl geschmackvolle Verzierungen in den Reprisen anzubringen als auch stilsichere Kadenzen bei Fermaten zu erfinden. « (Rondo Nr. 850 zu Haydn)

FonoForum 05/11: »Man wird Zeuge eines Kammerspiels vom Feinsten, das noch dem kleinsten Motiv ein klares und dringliches, aber doch dezentes Profil gibt und die Musik ohne alle vordergründige oder konzertante Aufbereitung Gestalt gewinnen lässt. Und erfreulicherweise kommt die fabelhafte innere und äußere Balance der Wiedergabe durch die Wahl eines weich und ausgeglichen klingenden Wiener Instruments optimal zur Geltung.« (zu Beethoven-Klaviersonaten)

»Olga Pashchenko zeigt hier eine überragende Leistung, mit Einfallsreichtum und Frische – und man möchte einfach noch mehr von ihr hören. Bravo!« (zu Beethoven)

Hannoversche Allgemeine 12/10: »Umso erstaunlicher ist es, was dem 1970 geborenen Bariton Thomas Bauer mit seiner Neuaufnahme der ›Winterreise‹ glückt: So plastisch, so packend und bedrückend hat man diesen Zyklus lange nicht gehört. Dabei gelingt Bauer, was eigentlich paradox erscheint: ein deklamierendes Legato. Immer ist bei ihm der Text deutlich und sinnbetont zu verstehen. Gleichzeitig verliert er nie die melodische Linie eines Stückes. Die klassische Alternative Text-vor-Musik oder Musik-vor-Text gibt es bei ihm nicht mehr: Bauer befriedigt beide Ansprüche auf höchstem Niveau. Und wenn er am Ende den ›Leiermann‹ besingt, dann ist es gut, wenn man sich an die Warnung des Komponisten erinnert: Hier klingt der Blick ins Nichts tatsächlich unheimlich.« (zu Schuberts Winterreise)

FonoForum 01/04: »Pianist Arthur Schoonderwoerd interpretiert die Konzert-Tänze hervorragend: schnörkellos, detailgenau, perlend, mit Sinn für den Fluss der Melodien. Dazu haben die Aufnahmetechniker einen hervorragenden Job gemacht und das Booklet könnte nicht informativer sein.« (zu Chopin)

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Concerti & Sinfonie (CPO, DDD, 2007)

klassik-heute com 03/11: »Das Spiel der Capella Academica Frankfurt ist krafvoll, farbenreich, rhetorisch ausgeprägt, lässt allerdings auch nicht den Charme vermissen, der zum Genuss dieser Musik unbedingt dazugehört. So dürfte diese CD zu einer Pflichtanschaffung für jeden Liebhaber der Musik des 18. Jahrhunderts und des Stils zwischen Barock und Klassik werden.«
American Record Guide 8/2011: »Ein Programm, das dankenswerte Einsichten in die Entwicklung der Musik des 18. Jahrhunderts bietet.«

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Concerti & Sinfonie (CPO, DDD, 2002)

hr-klassik 05/05: »70 Minuten echter gute-Laune-Musik, die man aufgrund der Qualität des musikalisch Gebotenen ohne Abstriche empfehlen kann. CD des Tages für Hr-klassik. portal.«
Virtuelle Kulturregion SWO 08/05: »Vittorio Ghielmi und die Wiener Akademie interpretieren alle vier Werke mit virtuosem Glanz und ansteckender Spielfreude.«

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Kantaten (CPO, DDD, 2019)

klassik-heute.de 09/2020: »Spannende Musik, Repertoireerweiterung für ambitionierte Sopranistinnen. Wegen der unglaublichen Klangkultur Pflichtaufnahme für alle Gambisten und Barockstreicher. Ansonsten ist die immer wieder faszinierende Berliner Schule des galanten Stils und des Sturm und Drang für alle interessant, die wissen möchten, welche Modelle Haydn, Mozart und den jungen Beethoven beeinflusst haben.«

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Letzte Änderung am 19. Juli 2024