DVD-Tipps zu 'Georg Friedrich Händel (1685-1759)'

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Alcina (Erato, 2015)

»Handwerklich perfekt – musikalisch faszinierend.« (SWR 2)

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Hercules (BelAir, 2004)

"Luc Bondy verlegt seine intensive Inszenierung von Händels 'Hercules' in einen bunkerhaften Raum mit dem Geruch von kriegsversehrter Gegenwart, findet packende modern-überzeitliche Bilder. Die Produktion lebt auch von William Christie, der mit 'Les Florissants' Händels Partitur als brillantes, musikalisches Licht- und Schattenspiel aufbereitet. Und sie lebt vor allem von vorzüglichen Sängern. Ein Glücksfall." (FonoForum)

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Theodora (Teldec, 1996)

Künstler: Dawn Upshaw, David Daniels, Frode Olsen, Richard Croft, Lorraine Hunt, Orchestra of the Age of Enlightenment, William Christie

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Admeto (CMajor, 2009)

»…Japanischen Butoh-Tanz und europäische Barockmusik hat Regisseurin Doris Dörrie in Händels Oper ›Admeto‹ zusammengefügt. Ihr Ansatz hat sich in der Premiere am Dienstag, 26. Mai, als überraschend stimmig erwiesen. Das Publikum im ausverkauften Deutschen Theater feierte die Inszenierung der Göttinger Händel-Festspiele mit Standing Ovations…« (Göttinger Tageblatt)
»Doris Dörrie und Tadashi Endo schufen eine sehr bildgewaltige, üppig ausgestattete und von einem schier nie versiegenden Einfallsreichtum geprägte ›Admeto‹-Inszenierung, die Dank der Energie und Musikalität von Nicholas McGegan und seines Ensembles zu einem großen Festspielereignis wurde.« (omm. de)
»Musikalisch ist das unter Festspielleiter Nicholas McGegan feinstens ausziseliert. Das aus Spezialisten der alten Musik zusammengestellte Göttinger Festspielorchester bekommt schon zur Pause Extra-Applaus.« (Deutschlandradio Kultur)

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Agrippina (Challenge, 04)

Künstler: Annemarie Kremer, Renate Arends, Michael Hart-Davis, Quirijn de Lang, Piotr Micinski, Clint van der Linde, Combattimento Consort Amsterdam, Jan Willem de Vriend

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Rodelinda (Farao, 2003)

Stuttgarter Nachrichten: "Herausragend und an erster Stelle zu nennen ist Dorothea Röschmann in der Titelrolle. Wie diese Sängerin ihre acht großen Arien voller tiefster Empfindung nicht nur singt, sondern durchlebt, das ist außerordentlich. Star des Abends freilich ist neben Dorothea Röschmann das Bayerische Staatsorchester unter Ivor Bolton, das mittlerweile eine staunenswerte stilistische Sicherheit und Vertrautheit mit Händel demonstriert, die den Abend über dreieinhalb Stunden spannend und kurzweilig werden lässt." Stereo 06 / 05: "Dorothea Röschmann als Rodelinda durchmisst in ihren Arien eine enorme emotionale Spannweite."

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Belshazzar (harmonia mundi, 2008)

NZZ Online 06 / 11: »Der Barock-Spezialist Rene Jacobs hat lange einen Bogen um Händel gemacht. Und man spürt auch eine gewisse Distanz. Gleichwohl präsentiert er ein Klangbild von erlesener Transparenz und Sonorität. Exzellent sind die Sänger. Insbesondere Rosemary Joshua als Belsazars Mutter Nitocris kann mit ihrer agilen Stimme brillieren. Bejun Mehta als Cyrus ist ein Counter mit ausgeglichenen Registern. Perfekt beider Koloraturen. Sensibel intonieren die Akademie für Alte Musik und der RIAS-Kammerchor. Für sie gab es am Ende jubelnden Beifall.«

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Giulio Cesare in Egitto (Opus Arte, 2005)

M. Hengelbrock in FonoForum 10 / 06: "Die Leistung der beiden Hauptpersonen grenzt an eine Sensation: Sarah Connolly besticht nicht nur stimmlich, sondern durch eine verblüffend maskuline Körpersprache, die völlig vergessen lässt, dass hier eine Frau als Kastratenersatz agiert. Umgekehrt betört Danielle de Niese nicht nur mit ihren fabelhaften Koloraturen, sondern auch mit ihren überaus starken, der Rolle angemessenen erotischen Reizen. Angelika Kirchschlager gibt einen jugendlich-leidenschaftlichen Sesto, Patricia Bardon eine Cornelia von Klugheit und Herzenswärme; die vier übrigen Partien sind ebenfalls erstklassig besetzt."

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Tamerlano (Opus Arte, 2008)

FonoForum 06 / 09: "Der rachedurstige Sultan Bajazet, der selbst als Gefangener dem Tamerlano ständig Stirn und Kopf bietet, ist eine der wenigen bedeutenden Tenorpartien Hän dels. Mit sieben Arien und wirkungsstarken Rezitativen. Domingo kann sich hören lassen. Er ist zwar ein Fremdkörper innerhalb des Spezialistenensembles, aus dem die makellosen Stimmen von Monica Bacelli und Sara Mingardo hervorragen. Aber er hält die manieriert gespreizte Inszenierung davon ab, in reiner Schönheit zu erstarren."

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Ariodante (Arthaus Musik, 1996)

H. Kunze in KLASSIK heute 11 / 00: »›Endlich!‹, werden Händel-Fans angesichts dieser ›Ariodante‹ sagen. Denn Ivor Boltons ›Ariodante‹ wurde wegen der sängerischen Leistungen gleichermaßen bei der Premiere in London gerühmt wie nach der deckungsreichen Übernahme an die Bayerische Staatsoper. Bildtechnisch läßt diese ›Ariodante‹ keine Wünsche offen: Rusmanis' Kamera folgt den Darstellern, lange Fahrten gibt es ebenso wie Großbild-Detailaufnahmen.«

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Teseo (Arthaus Musik, 2004)

FonoForum 12 / 05: »Das Sänger-Ensemble bewegt sich auf einem stimmschauspielerisch glänzenden Niveau. Angeführt von Maria Riccarda Wesseling als Vamp-Hexe Medea und tatkräftig unterstützt von Dirigend Wolfgang Katschner, der aus der Berliner Lauten Compagney den gesamten Affektreichtum der Händelschen Musiksprache herausholt.«

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Acis und Galatea (Cannons Performing Version 1718) (Opus Arte, 2009)

Stereo 08 / 10: "Sängerisch glänzen vor allem Danielle de Niese als Galatea (bei aller Virtuosität immer klangschön) und Matthew Rose als bassgewaltiger Polyphem. Die von Lauren Cuthbertson, Edward Watzson und Matthew Rose getanzten Rollen sind keine Verdopplung der Sänger, sondern schaffen eine eigenständige Dimension. Christopher Hogwood bleibt in dieser Produktion auch mit fast 70 ein souveräner Maestro in Sachen Händel."

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Der Messias (Philips, 1992)

FonoForum 8 / 93: "Eine konzertante Aufführung von besonderem Stellenwert: das repräsentativ festliche Ereignis der Jubiläumsaufführung in Dublin, wo Händels Messias am 13. April 1742 im Konzertsaal der Fishamble Street zur Uraufführung kam. Exzellent musiziert die Academy of St. Martin-in-the-Fields."

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Semele (Decca, 2007)

FonoForum 04 / 09: "Klar, im Zentrum der Aufführung steht Cecilia Bartoli. Und live ist die Bartoli halt viel spritziger als auf ihren CDs. Sie ist großartig bei Laune und bei Stimme, und das rekordverdächtig in ihrem hochpathetischen Ausbruch im dritten Akt, wo sie Zeus Kenntnis davon gibt, dass sie nichts weniger als alles haben wolle. Wie da die Koloraturen aus ihrer Kehle rollen! Eine Sternstunde zum Händel-Jahr, zu der William Christie, das Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten sowie das restliche Ensemble entscheidend beitragen."

Weitere DVDs finden Sie im Werkverzeichnis und in den Online-Shops der Klassika-Partner.

Letzte Änderung am 17. August 2018