Joseph Haydn (1732-1809)

L'Anima del Filosofo

Allgemeine Angaben zur Oper:

Titel: L'Anima del Filosofo
Untertitel: Orfeo ed Euridice
Entstehungszeit: 1791
Uraufführung: 1791 in London
Besetzung: Solisten (SSTB), Chor, Streicher, 2 Flöten, 2 Oboen (und 2 Englischhörner), 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte, 2 Trompeten, 2 Posaunen, Pauken und Harfe
Opus: Hob XXVIII:13: L'Anima del Filosofo (Orfeo ed Euridice)

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[Details]
L'Anima del Filosofo (Orfeo, DDD, 92)
Joseph Haydn (1732-1809)

A. H. Commert in orpheus 1 / 95: "..eine besonders gelungene, homogene und vor allem wirklich schön musizierte Aufnahme."

Zur Oper:

Art: Dramma per Musica
Libretto: Carlo Francesco Badini
Sprache: italienisch

Handlung:

1. Akt: Euridike, König Kreontes Tochter, flieht vor einem zudringlichen Freier, dem ihr Vater unüberlegt ihre Hand versprochen hat. Sie kommt an einen düsteren und geheimnisvollen Wald, vor dessen Betreten gewarnt wird. Als sie trotzdem hineingeht, umringen furchterregende Gestalten die zu Tode Erschrockene. Orpheus hört ihre Hilferufe und kann die gefährlichen Waldbewohner durch die Macht seines Gesanges besänftigen. Orpheus und Euridike haben sich ineinander verliebt und eilen in den Palast des Königs zurück. Kreontes hat sorgenvoll die Rückkehr seiner Tochter erwartet und gibt sie Orpheus zur Frau.
2. Akt: Alles preist das Glück der Neuvermählten, die sich in einer Flusslandschaft aufhalten. Als Orpheus fortgeht, um einem verdächtigen Geräusch nachzuspüren, wird Euridike von einem Abgesandten ihres verschmähten Freiers überfallen. Sie kann diesem entkommen, tritt jedoch dabei auf eine Natter, deren Biss sie tötet. Der zurückkehrende Orpheus wirft sich verzweifelt über den Leichnam, der in den Palast ihres Vaters zurückgebracht wird. Kreontes schwört, den Tod seiner Tochter zu rächen.
3. Akt: Kreontes, Orpheus und die Trauergäste beklagen Euridike; Orpheus sucht bei einer Sibylle Rat. Da erscheint ein freundlicher Genius, der Orpheus in die Unterwelt begleiten und dort bei Euridikes Befreiung helfen will.
4. Akt: Orpheus und der Genius sind an dem Ufer des Lethe, der das Reich der Schatten von dem der Lebenden trennt, angelangt. Zwar stellen sich Furien gegen die beiden Eindringlinge, doch Pluto, von den Klagen des Sängers gerührt, ist gnädig: Euridike kann mit Orpheus wieder ins Leben zurückkehren, aber Orpheus darf seine Gattin nicht ansehen, bevor sie in der Oberwelt angelangt ist. Euridike, die diese Bedingung nicht kennt, tritt unterwegs vor ihren Gemahl. Dessen Entzücken wandelt sich in tiefste Verzweiflung, als ihm die Geliebte für immer entrissen wird. Orpheus schwört aller Liebe ab: Eine Schar Bacchantinnen überreicht ihm einen Giftbecher, aus dem der Unglückliche den Tod der Erlösung trinkt.
Letzte Änderung am 2. November 2006

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