CD-Tipps zu 'Bernhard Lang (geb. 1957)'

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Das Theater der Wiederholungen (Kairos, DDD, 2003)

G. Persché in FonoForum 01 / 07: "Langs Musik, vorzüglich interpretiert von sechs Sängern, dem Chor "Les Jeunes Solistes" und dem Klangforum Wien unter Johannes Kalitzke, erhält den Charakter maschinenhafter Bewegung, eines kurzatmigen mechanischen Spielwerks; von der Minimal Music unterscheidet sie sich vor allem durch das Prinzip der "differenten Wiederholungen", das nicht die fortschreitende, nahezu unmerkliche Veränderung einfacher Strukturen beabsichtigt, sondern die stets veränderte Wiederholung von a priori komplexen Gebilden."

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DW 8 für Orchester & Turntable (col legno, DDD, 2004)

FonoForum 03 / 05: »Lang versteht es, aus solchen Prozessen eine irisierende, in sich schlüssige musikalische Sprache zu entwickeln.«

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I Hate Mozart (Musiktheater in 2 Akten) (col legno, DDD, 2006)

"Lang bedient sich dabei gekonnt Sounds, Techniken und Versatzstücken aus Pop und Minimal Music, was auch bei harten Schnitten nie vordergründig klingt - eine seltene Gabe! Vielmehr erscheint der Lang'sche Stilpluralismus, der Mozart-Material entweder bis zur Unkenntlichkeit transformiert oder in kaputten Arien feilbietet, als abgründiges Konglomerat mit berückenden Momenten, die dem gewohnt eloquenten Klangforum Wien und einer rundum überzeugenden Sängerschaft zu verdanken sind." (FonoForum)

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The Anatomy of Disaster (Monadologie IX) (Winter & Winter, DDD, 2013)

Münchener Merkur 05 / 2014: "Im besten postmodernen Sinne hat der österreichische Avantgarde-Komponist Bernhard Lang Auszüge aus Haydns 'Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz' mit Hilfe eines Computerprogramms, das Klänge selbstständig mutieren lässt, überarbeitet und verfremdet. Entstanden ist eine kraftvolle, komplexe, stilistisch zwischen Atonalität und Minimal Music pendelnde Komposition. Das auf Neue Musik spezialisierte Arditti String Quartet ist der ideale Interpret."

Letzte Änderung am 8. Mai 2021