Helvi Leiviskä (1902-1982)
Violinsonate g-Moll
Allgemeine Angaben zum Werk:
Titel: | Violinsonate |
Tonart: | g-Moll |
Entstehungszeit: | 1945 |
Besetzung: | Violine und Klavier |
Opus: | op. 21 |
Kaufempfehlung:
CD: | ![]() [Details] |
Violinsonate g-moll op.21 (Alba, DDD, 2203) Helvi Leiviskä (1902-1982) "Mit Erscheinen der CD „Unrecorded“ hat sich sein Titel Gott sei Dank erledigt. Die Geigerin Linda Suolahti schreibt dazu im Booklet: „Das Album erweckt die Werke der drei marginalisierten finnischen Komponisten Helvi Leiviskä (1902–1982), Ann-Elise Hannikainen (1946–2021) und Cecilia Damström (*1988) zu neuem Leben, indem es ihre Manuskripte in zugängliche Aufnahmen verwandelt. Die Veröffentlichung dieser Aufnahmen ist von entscheidender Bedeutung; sie wird das Bewusstsein für diese bahnbrechenden Werke schärfen und sicherstellen, dass sie für künftige Generationen weiterleben.“ Man kann nur hoffen, dass Suolahti mit ihrer Einschätzung Recht behält, denn hier handelt es sich wirklich um substanzielle Repertoire-Erweiterungen. Das betrifft vor allem die beiden größer dimensionierten Werke, Leiviskäs (einzige) Violinsonate aus dem Jahr 1945 und Damströms „Celestial Beings“ (2016). Das zuletzt genannte Duo für Violine und Viola zeichnet in seinen drei „Aphrodite“, „Persephone“ und „Athena“ betitelten Sätzen faszinierende musikalische Charakterstudien dieser griechischen Göttinnen, die mit (platter) Programmmusik nichts im Sinn haben. Zum Hauptwerk des Albums gerät die trotz ihrer düsteren Entstehungszeit (1945) erstaunlich vitale, streckenweise virtuos-konzertante Sonate von Helvi Leiviskä in neoromantisch-impressionistischer Manier. Die drei Musikerinnen teilen ihre spürbare Entdeckerfreude den Hörern der CD glaubwürdig mit. Großartig!". (Musik & Theater, Burkhard Schäfer) |