CD-Tipps zu 'Witold Lutosławski (1913-1994)'

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Chain 3 für Orchester (Naxos, DDD, 95/96)

N. Hornig in FonoForum 10 / 98: "Keine Frage, die pol- nischen Interpreten sind mit der Tonsprache Lutos- lawskis bestens vertraut. Das Cellokonzert, für Rostropowitsch geschrieben und von ihm uraufgeführt, ist heute fester Repertoirebestand. Der aus Lodz stammende Andrzej Bauer, dem Lutoslawski mit einem Stipendium ein zweijähriges Studium bei William Pleeth in London er- möglichte, ist der überlegen gestaltende Solist. Bauer und das sehr dynamisch agierende Orchester bringen den Atem und die Intensität auf, das aus einem repetierten D des Cellos aufkeimende Werk schlüssig unter einen großen Spannungsbogen zu zwingen."

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Doppelkonzert für Oboe,Harfe & Kammerorchester (Naxos, DDD, 01)

M. Demmler in FonoForum 12 / 03: "Das gut disponierte Sin- fonieorchester des polnischen Rundfunks zeigt, wie ver- traut es inzwischen mit der Sprache dieses Komponisten ist. Unter den Solisten besticht vor allem die warme, ausdrucksstarke Stimme der Sopranistin Urzula Kryger."

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Konzert für Orchester (DUX, DDD, 2004)

FonoForum 03 / 06: "Diese Einspielung betont noch stärker das Extreme, das expressive Potential dieser Musik. Die zarte melodische Substanz dieser Musik, aber auch das kraftvoll Vorandrängende werden noch deutlicher herausgearbeitet."

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Konzert für Orchester (Naxos, DDD, 97)

T. Urbach in FonoForum 2 / 99: "Hochexpressive Vertonung dreier Gedichte von Henri Michaux. Ein Belastungstest erster Güte für sangliche Fähigkeiten. Gesprochen, herausgestoßen, vielfach überlagert, um dann wunder- bar weich wieder aufgefangen zu werden."

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Konzert für Orchester (Chandos, DDD, 93)

T. Rübenacker in stereoplay 5 / 96: "Das Konzert für Orchester ist ein Geniestreich. Und die Candos-Tonregie, die manches Mal allzusehr dem Klangnebel frönte, bildet all das konturenscharf ab. Bravissimi!"

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Musique funebre (Trauermusik) für Orchester (ECM, DDD, 2011)

»Licht und klar scheint Bartóks Chormusik, wunderbar aufgeführt vom Kinderchor des Ungarischen Rundfunks und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dennis Russel Davies.« (FONO FORUM, Oktober 2012)

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Orchesterwerke Vol.1 (Chandos, DDD, 2010)

FonoForum 10 / 11: "Wie ein Patchwork aus romantischen Versatzstücken und Reminiszenzen an eigene Werke erscheint die 3. Sinfonie und offenbart Lutoslawskis tiefe Verwurzelung in der klassischen Moderne. Dass der Klang wesentlicher Ausdrucksträger seiner Musik ist, wird hier in so mancher Passage offenkundig, die wie Selbstzitate aus den 1960er Jahren wirken. Auch "Chain 3" (1986) und das "Concerto For Orchestra" (1950 / 54) bewegen sich versiert zwischen verspielter Virtuosität und abgründiger Dramatik. Das BBC-Orchester ist in dieser durchweg hervorragenden Einspielung zu fulminanten Steigerungen fähig!"

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Orchesterwerke Vol.3 (Chandos, DDD, 2011)

,,Die dritte Folge der Orchesterwerke Witold Lutoslawskis bei Chandos ruft Schlüsselwerke des großen polnischen Komponisten in Erinnerung." (FONO FORUM, März 2013)

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Präludien & Fuge f.13 Solo-Streicher (Naxos, DDD, 96/00)

U. Schreiber in stereoplay 2 / 02: "Die im Titel ange- gebenen Werke haben alle Struktur und Klangsinnlichkeit. Dass Wits Projekt dem Komponisten weit besser gerecht wird als dessen eigene Aufnahmen aus den siebziger Jahren, sei nicht verschwiegen. Sehr hörenswert."

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Symphonien, Konzerte, Chor- und Vokalmusik (Naxos, DDD, 1996-2009)

Scala 9 / 99: "Die Symphonie hat Energie und Verve, die Jeux sind ein Glanzbeispiel von schillernder Virtuosität und raffinierter Detailtransparenz. Kommt noch die auf gleichem Niveau liegende Technik hinzu, vergibt man gerne die Top-Wertung "überragend".

FonoForum 2 / 1997: "Die Wucht der entfesselten Energien in Lutoslawskis zweiter Sinfonie ist hier so packend getroffen wie die Stringenz der zueinander chaotischen, stets auseinanderklaffenden Details der Musik. Wits Interpretation hat außergewöhnlichen Biß - auch im späten Klavierkonzert, das unter Piotr Palecznys Händen in jeder Phase optimal realisiert wird."

FonoForum zu Sinfonie Nr. 3: "Diese polnische Einspielung überzeugt musikalisch, wobei Antoni Wit die Interpretationsextreme meidet, ohne deswegen in ein harmlos-ausgleichendes Konzept zu verfallen. Die Interpretationen sind sehr einfühlsam und überzeugend."

Rondo: „Wenn es über eine CD wenig zu sagen gibt, muss das nichts Schlechtes bedeuten. Folge 7 der Reihe mit Orchesterwerken von Witold Lutoslawski hat die gleichen Trümpfe zu bieten wie die vorangegangenen Veröffentlichungen: gleichermaßen kompetentes wie engagiertes Dirigat Antoni Wits, eine mehr als solide Orchesterleistung und wieder einmal die Erkenntnis, dass es im Schaffen des Altmeisters der polnischen Avantgarde eigentlich kein schwaches Stück zu beklagen gibt. Selbst die kurzen Fanfaren, die der 1994 verstorbene Lutoslawski als Gelegenheitswerke schuf, sind meisterlich gearbeitet und zeigen unverkennbar seine Handschrift. Interessant ist die Bekanntschaft mit den drei selten aufgeführten Postludien, die den Übergang bilden zu seinem reifen Orchesterstil. Das Hauptwerk der CD, "Präludien und Fuge für 13 Solostreicher" demonstriert aufs Schönste, dass sich avantgardistische Kompositionstechniken und eine unmittelbar zugängliche und packende Sprache keineswegs widersprechen müssen. Also, kurz und bündig: Dies ist eine Empfehlung.“

Rondo: „Antoni Wits Zyklus der Orchesterwerke Witold Lutoslawskis nähert sich seiner Vollendung. Auch in der neuesten Folge stellt Wit einige Stücke der von Bartók beeinflussten Frühphase Lutoslawskis reiferen Werken gegenüber, um die Kontinuität in dessen Schaffen zu demonstrieren. Damit hat Wit Erfolg; die folkloristisch angehauchte Tonsprache des Konzerts für Orchester, der populärsten Komposition Lutoslawskis, scheint nun gar nicht mehr so weit entfernt von der unverwechselbaren Individualität eines Meisterwerks wie “Mi-Parti”. Wits etwas hektische und unpersönliche Lesart des Orchesterkonzerts wird wettgemacht durch sensibel gestaltete Interpretationen der späteren Werke.“

,,Für mich stellt diese 10-CD-Box nicht weniger dar, als die ultimative Referenzedition der wichtigsten Werke Witold Lutosławskis. Sie wird zeitlose Gültigkeit besitzen. Davon bin ich überzeugt. Noch in zwanzig, dreißig, vierzig Jahren wird man diese Aufnahmen in Ehren halten und hoch preisen. Sie sind unzweifelhaft die Elite der Lutosławski-Interpretation. So nett verpackt und günstig wie hier waren sie noch nie zu bekommen. Wer hier also nicht zugreift, ist selber schuld." (R. Aschemeier, the-listener. de, August 2013)

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Konzert für Orchester (Accentus, DDD, 2014)

»Das Polish National Symphony Orchestra aus Katowice hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten Orchester Polens gemausert. Und mit den vorliegenden Einspielungen unter ihrem neuen Chef Alexander Liebreich bestätigt es erfolgreich seinen stetigen Aufstieg. Freilich erhält es in Lutoslawskis grandiosem Konzert für Orchester auch reichlich Gelegenheit, seine brillante Spielkultur darzustellen und zu erweisen ...« (Fono Forum, Mai 2015)

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Orchesterwerke & Vokalmusik (Chandos, DDD, 2010-2012)

»Wie ein Patchwork aus romantischen Versatzstücken und Reminiszenzen an eigene Werke erscheint die 3. Sinfonie und offenbart Lutoslawskis tiefe Verwurzelung in der klassischen Moderne. Dass der Klang wesentlicher Ausdrucksträger seiner Musik ist, wird hier in so mancher Passage offenkundig, die wie Selbstzitate aus den 1960er Jahren wirken. Auch ›Chain 3‹ (1986) und das ›Concerto For Orchestra‹ (1950 / 54) bewegen sich versiert zwischen verspielter Virtuosität und abgründiger Dramatik. Das BBC-Orchester ist in dieser durchweg hervorragenden Einspielung zu fulminanten Steigerungen fähig!« (FonoForum)

»Die dritte Folge der Orchesterwerke Witold Lutoslawskis bei Chandos ruft Schlüsselwerke des großen polnischen Komponisten in Erinnerung.« (FonoForum)

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Letzte Änderung am 7. August 2020