CD-Tipps zu 'Gerhard Rosenfeld (1931-2003)'

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Amore e Sapienza (1996) (Hastedt, ADD, 96/76)

neue zeitschrift für musik Nr. 6 / 00: »Im Zentrum des religiösen Denkens des Franz von Assisi stehen die Ideale der Nächstenliebe, der Geduld und der Demut. In seinem Oratorium Amore e Sapienza findet der Komponist Gerhard Rosenfeld für die Vertonung der Worte des Franz von Assisi eine entsprechend zurückhaltende und keusche Musiksprache, die die Gedanken des Heiligen musikalisch eindrücklich unterstreicht...Ganz anders wirkt Rosenfelds vierteiliges Rifugio d'uccelli notturni von 1976 für Sopransolo, Chor (Oboe) und Schlagzeug. Für Salvatore Quasimodos dunkle Dichtungen entwicklete der Komponist eine sinnlich-glühende Musiksprache voll ekstatischer Ausrufungen in den Singstimmen und hochexpressiven, ins Schmerzhaft-Grelle übergehender Einwürfe der Solo-Oboe. Auch hier ist es ein Uraufführungsmitschnitt, der den Hörer mit seiner atmosphärischen Dichte fast soghaft in die kongeniale musikalische Umsetzung der Lyrik Quasimodos durch Rosenfeld hineinzieht.«

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Die Verweigerung (Kammeroper 1989) (Hastedt, DDD, 96)

Die Welt vom 5.10.96: "In der Musikhochschule hatte man einmal mehr Mut bewiesen und dabei nur gewonnen. Die Aufführung von Gerhard Rosenfelds 'Die Verweigerung' wurde umjubelt wie selten ein neues Werk. Dickes Lob verdienen die Protagonisten mit Peter Neff in der Titelrolle, das kleine Orchester unter dem Dirigenten Felix Krieger." Berliner Morgenpost vom 7.10.96: "Rosenfelds Kammeroper, unter der musikalischen Leitung von Felix Krieger aufgeführt, ist Musiktheater vom Feinsten."

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Kniefall in Warschau (Thorofon, DDD/LA, 98)

E. Pluta in Klassik heute 9 / 98: »Die entstandene Auftragsarbeit ist ein Unikat im deutschen Opern-Repertoire: ein an der politischen Wirklichkeit orientiertes Zeitstück. Das Ensemble ist bis in die kleinste Nebenrolle präzise ausgeformt, die zentrale Aufgabe fällt dem finnischen Bariton Hannu Niemelä zu, dem ein hohes Maß an Identifikation mit der Rolle gelingt.«

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Kompositionen für Christina Ascher (Hastedt, DDD, 84-91)

neue zeitschrift für musik 1 / 00: "Was für eine Stimme! - so möchte man beim Hören unmittelbar ausrufen. Diese Stimme gehört der Mezzosopranistin Christina Ascher...Violeta Dinescu, Wolfgang Rihm, Theo Brandmüller und Gerhard Stäbler haben sich von ihrem Gesang zu Kompositionen anregen lassen. In Salamandrine Voices entfaltet sich eine urtümliche Magie des Singens, eine unmittelbare Ausdruckskraft, die sich in wechselnden Vokalfärbungen und einem melismenreichen Vortragsstil niederschlägt, der manchmal geradezu an orientalische Gesangspraxis erinnert. Frei Abwandlungen von Volksmelodien verschiedener Länder und Völker erklingen hier in der jeweiligen Originalsprache, umrahmt von dem Negro-Spiritual Like a motherless child. Nicht weniger faszinierend wirkt Ognuno sta solo nach Salvatore Quasimodo...In Mnemosyne findet Rosenfeld für seine Fassung von Hölderlins hermetischer Dichtung einen ganz eigenen Ton, entwirft eine weite orchestrale Landschaft, in deren fluktuierende und brodelnde Klangereignisse die eher ruhig fließende Stimme eingebettet ist."

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Requiem für Kaza Katharinna (Thorofon, DDD/LA, 94)

Künstler: Geigges, Ascher, Abel, Naehring, Zigeunerensemble, Rosenfeld

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Violinkonzert Nr.2 (Thorofon, DDD/LA, 85)

Künstler: Gustav Schmahl, Staatskapelle Dresden, Siegfried Kurz (Violink.); Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin, Felix Krieger (Brandt); Helga Termer, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Heinz Rögner

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Violinsonaten (Hastedt, DDD, 00/02)

M. Stenger in FonoForum 8 / 03: "Jenny Abel und ihr Pianist Mihai Ungureanu sind ideale Interpreten. Die Geigerin erfüllt diese Klangwelt mit großem Gefühl, mit der rechten Balance zwischen Gelöstheit und Strenge, mit einem Ton, der zwischen Gespanntheit und Seelentiefe vermittelt."

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Letzte Änderung am 5. März 2021