DVD-Tipps zu 'Gioacchino Rossini (1792-1868)'

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Ermione (Dynamic, 2008)

FonoForum 02 / 10: "Kraftvoll und hell-virtuos ist Antonino Siragusa als Oreste; für den baritonal grundierten, heldischen Pirro hat Gregory Kunde Verve, auch wenn nicht jeder Ton vollendet schön gerät; Ferdinand von Bothmer nennt als Pilade ebenfalls einen eher tiefen Rossini-Tenor sein Eigen."

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La Cenerentola (Decca, 1995)

E. Bezold in Stereo 9 / 01: "Erfreulich, dass sich die Stimmen zum virtuosen Ensemble fügen, um Rossinis sprü- hende Musik zu vitalisieren. Im Houston Opera Orchestra flitzen die Accelerandi dank Bruno Campanella. Die fröh- liche, lustig-überdehnte Bühnenatmosphäre hat Brian Large in kontrastreichen Einstellungen ins Bild gesetzt."

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Wilhelm Tell (Opus Arte, 1991)

Stereo 12 / 04: "Muti führt Rossinis letzte Oper im Hochspannungston vor. Sängerisch turnt alles in höchsten stimmlichen Regionen, vor allem Chris Merrit, der seinen extrem schweren Part bravourös meistert als sei es die natürlichste Sache der Welt."

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Der Barbier von Sevilla (DGG, 1971)

Künstler: Luigi Alva, Enzo Dara, Teresa Berganza, Hermann Prey, Paolo Montarsolo, La Scala Orchestra, Claudio Abbado

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L'Inganno Felice (Dynamic, 2015)

»…Bad Wildbad - Auf der Bühne ist alles einfach und klar: Hinten rechts sieht man eine Art Jägerstand, vorne links eine Art Brunnen. Das Orchester im Graben des Königlichen Kurtheaters in Bad Wildbad muss sich hingegen erst ein Weilchen zusammenraufen, bis die Tongenauigkeit und rhythmische Präzision stimmen. Dann aber lösen die Virtuosi Brunensis ein, was ihnen Antonino Fogliani abfordert: Dann startet Rossinis Rhythmusmaschine durch, und über den stampfenden Motor legt sich in weiten Bögen der Gesang.

Fogliani ist einer der zurzeit wichtigsten, interessantesten Rossini-Dirigenten: Das beweist der italienische Dirigent des Jahrgangs 1976 durch die Art und Weise, mit der er immer wieder Tempo und Dynamik staut und wieder fließen lässt, mit der er Klangfarben gestaltet und mit der er dem oft halsbrecherisch raschen Sprechsingen der Akteure mit dem Orchester zuarbeitet …

… Ein großer Dirigent bei einem kleinen Festival: Diese Paarung reibt sich nur in den Augen derer, die ›Rossini in Wildbad‹ nicht kennen. Alle anderen wissen um die musikalische Qualität, der Jochen Schönleber als Intendant auf geradezu manische Weise zuarbeitet. Sie war auch bei der ersten Premiere des diesjährigen Festspieljahrgangs, bei Rossinis Einakter ›L’inganno felice‹ (Die glückliche Täuschung) zu erleben. Für nahezu reines sängerisches Glück sorgte hier vor allem Silvia Dalla Benetta, die sich mit ihrem (im Kurtheater oft fast raumsprengenden) Mezzosopran immer wieder den Grenzen des vokal und emotional Darstellbaren nähert; ihre große Bravourarie meistert die Sängerin grandios – auch wenn mancher Koloraturstrecke etwas weniger Kraft und etwas mehr Leichtigkeit gutgetan hätte.

Artavazd Sargsyan gehört zur seltenen Spezies jener leichten, hohen, agilen Tenöre, wie sie Rossinis Opern einfordern, und wenn man von gelegentlich leicht verschleppten Tempi und noch gelegentlicheren Unsicherheiten bei der Tonfindung absieht, macht er seine Sache als Herzog sehr gut. Ein Bühnentier ist allerdings nicht er, sondern der Bassbariton Lorenzo Regazzo, der als Strippenzieher Tarabotto auf so lustvolle Weise agiert, dass man ihm seine Neigung zum Chargieren gerne nachsieht. Exzellent sind auch die beiden intrigierenden Bösewichte Ormondo (Baurzhan Andershanov) und Batone (Tiziano Bracci) besetzt.

Die Inszenierung des Intendanten selbst setzt, was das Stück sagt, schlicht ins Bild. Nur der Auftritt des Herzogs (im Militär-Jeep, unter anderen begleitet von einem Flöte spielenden GI) fällt als ironisches Aperçu leicht aus dem Rahmen. Das Stück steuert dramaturgisch eher simpel, gelegentlich sogar etwas plump auf ein Finale zu, bei dem eine zu Unrecht verstoßene Frau wieder zu ihrem reuigen Ex zurückfindet. Zwischendurch wird getäuscht, wird beiseite Gesprochenes belauscht, der Zufall muss dem Glück mächtig auf die Sprünge helfen, und man muss erneut bewundern, dass gerade die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Singen Rossini zu Wunderwerken des musikalischen Mit- und Gegeneinanders befeuerte. Die Ensembles, in denen drei bis fünf Personen nebeneinander singend ganz Unterschiedliches, denken und fühlen, sind Zucker für Vokal-Gourmets, und das nächtliche Finale von ›L’ inganno felice‹ gehört in diesem Sinne mit zum Spannendsten, was Rossini je komponiert hat.« (Stuttgarter Nachrichten)

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Elisabetta Regina d'Inghilterra (Hardy, 85)

Künstler: Cuberli, Dessi, Blake, Savastano, Cicogna, Teatro Regio di Turino Orchestra, Ferro (150')

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Il Viaggio a Reims (Opus Arte, 2005)

Künstler: Irma Guigolachvili, Anna Kiknadze, Larissa Youdina, Anastasia Belyaeva, Dmitry Voropaev, Mariinsky Orchestra, Valery Gergiev

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Maometto II (Dynamic, 2005)

Künstler: Regazzo, Lepre, Mironov, Giannattasio, Gemmabella, Marchesini, La Fenice Orchestra, Scimone

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La Gazzetta (Opus Arte, 2005)

M. Brug in FonoForum 11 / 06: "Zwischen von Fo entworfenen blechernen Jugendstilranken gibt der aus Pesaro übernommene Bruno Pratico eine wunderbare Knallcharge von tumbem Vater, der seine Tochter per öffentlicher Ankündigung meistbietend unter die Haube bringen will. Fo lässt falsche Quäker und noch falschere Türken wirbeln, bewegt seine gewitzten Sänger und appetitlichen Statisten in netten Dessous mit Stil, Witz und Formgefühl."

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La Cambiale di Matrimonio (Naxos, 2006)

Künstler: Paolo Bordogna, Desiree Rancatore, Saimir Pirgu, Fabio Maria Capitanucci, Orchestra Haydn di Bolzano e Trento, Umberto Benedetti Michelangeli

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Semiramide (Zweitausendeins Edition, 1990)

M. Hengelbrock in FonoForum 7 / 95: »..wird June Anderson den virtuosen Anforderungen der Titelpartie glänzend gerecht, und Marilyn Horne (Arsace) besticht sowohl mit ihrem frappierenden Ambitus als auch mit ihrer starken Bühnenpräsenz. Hervorragendes leisten auch Samuel Ramey (Assur) und Stanford Olsen (Idreno). John Copleys Inszenierung ist vergleichsweise konventionell, weiß aber die prächtige, gut proportionierte Bühnenausstattung angemessen zu nutzen.«

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L'Italiana in Algeri (Unitel Edition, 2018)

»Ein Vergnügen ist die musikalische Interpretation durch Jean-Christophe Spinosi am Pult seines Ensemble Matheus, das auf historischen Instrumenten Rossinis Komposition sprühen und funkeln lässt. Pulsierender Rhythmus, federnder Klang und unglaubliche accelerando-Steigerungen geben der Aufführung mitreißenden Schwung. Das Publikum im Haus für Mozart ist so begeistert, dass das Ensemble das Finale als Zugabe gibt.« (Operalounge)

»Rundum ein herrliches Vergnügen.« (Stereoplay, Oktober 2019)

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L'Equivoco Stravagante (Kicco, 2001)

Künstler: Voznessenskaia, Morini, Miotti, Orchestra "G. B.Martini" Bologna, Carrisi (135 Min.)

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Letzte Änderung am 26. Februar 2021