Franz Schubert (1797-1828)

Sehnsucht

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Sehnsucht
Entstehungszeit: 1813
Bemerkung: siehe auch D 636
Opus: D 52

Kaufempfehlung:

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[Details]
Sämtliche Lieder 16 (Hyperion, DDD, 1992)
Franz Schubert (1797-1828)

C. Höslinger in FonoForum 7 / 93: "Thomas Allen erweist sich wieder als intelligenter, einfühlsamer Gestalter. In voller Überein- stimmung damit steht Graham Johnsons Kla- vierspiel."

Text:

Textdichter: Friedrich Schiller (1759-1805)
Sprache: deutsch
Liedtext: Ach, aus dieses Thales Gründen,
Die der Kalte Nebel drückt,
Könnt' ich doch den Ausgang finden,
Ach, wie fühlt' ich mich beglückt!
Dort erblick' ich schön Hügel,
Ewig jung und ewig grün!
Hätt' ich Schwingen hätt ich Flügel,
Nach den Hügeln zög' ich hin.
Harmonien hör' ich klingen,
Töne süssliger Himmelsruh',
Und die leichten Winde bringen
Mir der Düfte Balsam zu,
Gold'ne Früchte seh' ich glühen,
Winkend zwischen dunkelm Laub,
Und die Blumen, die dort blühen,
Werden keines Winters Raub.
Ach wie schöne muß sich's ergehen
Dort im ew'gen Sonnenschein,
Und die Luft auf jenen Höhen,
O wie labend muß sie sein!
Doch mir wehrt des Stromes Toben,
Der ergrimmt dazwischen braust,
Seine Wellen sind gehoben,
Daß die Seele mir ergraust.
Einen Nachen seh ich schwanken,
Aber ach! der Fährmann fehlt.
Frisch hinein und ohne Wanken,
Seine Segel sind beseelt.
Du mußt glauben, du mußt wagen,
Denn die Götter leih'n kein Pfand,
Nur ein Wunder kann dich tragen
In das schöne Wunderland.
Letzte Änderung am 14. April 2005

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