Franz Schubert (1797-1828)

Lied aus der Ferne

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Lied aus der Ferne
Entstehungszeit: 1814
Opus: D 107

Kaufempfehlung:

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[Details]
Sämtliche Lieder 12 (Hyperion, DDD, 1991)
Franz Schubert (1797-1828)

H. Schönegger in FonoForum 5 / 92:"Man lernt einen idiomatisch deutsch singenden Tenor (hell, schlank, sehr gefestigt) kennen, der seine Eignung für dramatisches Gestalten mit deklamatorischer Sorgfalt, Kultur und Sensi- bilität verbindet. Klangbild ausgezeichnet."

Text:

Textdichter: Friedrich von Matthisson (1761-1831)
Sprache: deutsch
Liedtext: [Wenn] in des Abends letztem Scheine
Dir eine [lächelnde] Gestalt
Am Rasensitz im Eichenhaine
Mit Wink und Gruß vorüberwallt:
Das ist des Freundes teurer Geist,
Der Freund' und Frieden dir verheißt.
Wenn in des Mondes Dämmerlichte
Sich deiner Liebe Traum verschönt,
Durch Cytisus und Weymuthsfichte
Melodisches Gesäusel tönt,
Und Ahndung dir den Busen hebt:
Das ist mein Geist, der dich umschwebt.
Fühlst du, beim seligen Verlieren
in des Vergangnen Zauberland,
Ein lindes, geistiges Berühren,
Wie Zephyrs Kuß an Lipp' und Hand,
Und wankt der Kerze flatternd Licht;
Das ist mein Geist, o zweifle nicht!
Hörst du, beim Silberglanz der Sterne,
Leis' im verschwiegnen Kämmerlein,
Gleich Aeolsharfen aus der Ferne,
Das Bundeswort: Auf ewig dein!
Dann schlummre sanft; es ist mein Geist,
Der Freund' und Frieden dir verheißt.
Letzte Änderung am 10. April 2005

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