Franz Schubert (1797-1828)

Sehnsucht

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Sehnsucht
Entstehungszeit: 1814
Bemerkung: 2 Versionen
Opus: D 123

Kaufempfehlung:

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[Details]
Sämtliche Lieder 12 (Hyperion, DDD, 1991)
Franz Schubert (1797-1828)

H. Schönegger in FonoForum 5 / 92:"Man lernt einen idiomatisch deutsch singenden Tenor (hell, schlank, sehr gefestigt) kennen, der seine Eignung für dramatisches Gestalten mit deklamatorischer Sorgfalt, Kultur und Sensi- bilität verbindet. Klangbild ausgezeichnet."

Text:

Textdichter: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Sprache: deutsch
Liedtext: Was zieht mir das Herz so?
Was zieht mich hinaus?
Und windet und schraubt mich
Aus Zimmer und Haus?
Wie dort sich die Wolken
Am Felsen verziehn!
Da möcht ich hinüber,
Da möcht ich wohl hin!
Nun wiegt sich der Raben
Geselliger Flug;
Ich mische mich drunter
Und folge dem Zug.
Und Berg und Gemäuer
Umfittigen wir;
Sie weilet da drunten,
Ich spähe nach ihr.
Da kommt sie und wandelt;
Ich eile sobald,
Ein singender Vogel,
Im buschigen Wald.
Sie weilet und horchet
Und lächelt mit sich:
"Er singet so lieblich
Und singt es an mich."
Die scheidende Sonne
Vergüldet die Höh'n;
Die sinnende Schöne,
Sie läßt es geschehn.
Sie wandelt am Bache
Die Wiesen entlang,
Und finster und finstrer
Umschlingt sich der Gang;
Auf einmal erschein ich,
Ein blinkender Stern.
"Was glänzet da droben,
So nah und so fern?"
Und hast du mit Staunen
Das Leuchten erblickt,
Ich lieg dir zu Füßen,
Da bin ich beglückt!
Letzte Änderung am 10. April 2005

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