Franz Schubert (1797-1828)

Lied eines Kindes

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Lied eines Kindes
Opus: D 596

Kaufempfehlung:

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[Details]
Sämtliche Lieder 21 (Hyperion, DDD, 1992)
Franz Schubert (1797-1828)

W.-D. Peter in FonoForum 12 / 94: "Eine Wieder- begegnung nach langer Zeit - und ungetrübte Freude. Eine Lied-CD mit Feinschliff, doch ohne kühle Brillanz, vielmehr voller Gesang mit Herz und Seele."

Text:

Textdichter: Friedrich Schiller (1759-1805)
Liedtext: Wo ich sei, und wo mich hingewendet,
Als mein flüchtiger Schatten dir entschwebt?
Hab' ich nicht beschlossen und geendet,
Hab' ich nicht geliebet und gelebt?
Willst du nch den Nachtigallen fragen,
Die mit seelenvoller Melodie
Dich entzückten in des Lenzes Tagen?
Nur so lang' sie liebten, waren sie.
Ob ich den Verlorenen gefunden?
Glaube mir, ich bin mit ihm vereint,
Wo sich nicht mehr trennt, was sich verbunden,
Dort, wo keine Träne wird geweint.
Dorten wirst auch du uns wieder finden,
Wenn dein Lieben unserm Lieben gleicht;
Dort is auch der Vater, frei von Sünden,
Den der blut'ge Mord nicht mehr erreicht.
Und er fühlt, dass ihn kein Wahn betrogen,
Als er aufwärts zu den Sternen sah;
Den wie jeder wägt, wird ihm gewogen,
Wer es glaubt, dem ist das Heil'ge nah.
Wort gehalten wird in jenen Räumen
Jedem schönen gläubigen Gefühl;
Wage du, zu irren und zu träumen:
Hoher Sinn liegt oft im kind'schen Spiel.
Letzte Änderung am 14. April 2005

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