Franz Schubert (1797-1828)

Streichquartett Nr. 15

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Streichquartett Nr. 15
Titel englisch: String Quartet No. 15
Titel französisch: Quatuor à cordes N° 15
Tonart: G-Dur
Entstehungszeit: 1826
Uraufführung: 8. Dezember 1850 in Wien (Wiener Musikverein)
Ensemble: Hellmesberger Quartett
Besetzung: 2 Violinen, Viola und Violoncello
Opus: op. 161: Streichquartett Nr. 15
D 887

Kaufempfehlung:

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[Details]
Sämtliche Streichquartette (CPO, DDD, 95-97)
Franz Schubert (1797-1828)

WDR v. 12.6.97: »Sorgfältig aufeinander abgestimmte ›Konzertprogramme‹ ... Die vier Musiker spielen im absoluten Grenzbereich: was das Tempo angeht, die Phrasierung und nicht zuletzt die Klanglichkeit. Bar jeder Sinnlichkeit ist diese Interpretation. Die Nerven liegen blank, die Melodienbögen werden in Fetzen gerissen. Die sprichwörtliche Todesangst (bei ›Der Tod und das Mädchen‹ ) treibt diese Musik zu einem letzten Aufbäumen an. So drastisch, so schonungslos und expressiv wird die literarische Vorlage von Matthias Claudius selten umgesetzt.«
The Sunday Times v. 10.8.97: »Lebendige, kraftvolle, dennoch sensitive Darbietungen, die klassische Klarheit mit romantischer Leidenschaft verbinden.«
Gramophone 11. 97: »Eine beeindruckende Veröffentlichung.«

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Beschreibung:

Franz Schubert schrieb sein letztes Streichquartett Nr. 15 zwei Jahre vor seinem Tod innerhalb von nur 10 Tagen (vom 20. bis zum 30. Juni 1826). Dies bedeutete schon rein manuell eine ungeheure Leistung, da das Werk aus weit über eineinhalbtausend Takten besteht - die Spieldauer beträgt etwa eine Dreiviertelstunde! Es ist unbegreiflich, dass Schubert für dieses Quartett zu seinen Lebzeiten nie einen Verleger fand und noch nicht einmal eine vollständige öffentliche Aufführung erlebte, obwohl es mit Sicherheit einen Höhepunkt seines Quartettschaffens darstellte. Erst 22 Jahre nach seinem Tod, am 8. Dezember 1850, wurde das Stück im Wiener Musikverein vom Hellmesberger Quartett uraufgeführt. Die technischen Anforderungen an die Instrumentalisten sind von einem für Streichquartette ungewöhnlich hohen Schwierigkeitsgrad. Dieses Quartett ist ausgesprochen orchestral angelegt und gewinnt den Instrumenten eine zuvor nicht gekannte Klangfülle ab - stellenweise kann man sich nicht vorstellen, dass dieses Werk nur von vier Musikern gespielt wird.
Letzte Änderung am 23. Dezember 2016

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