CD-Tipps zu 'Kaikhosru Sorabji (1892-1988)'

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Opus Clavicembalisticum (Ges.-Aufn.) (BIS, ADD, 82)

F. Siebert in FonoForum 1 / 00: "Im multimedialen Zeit- alter mit seiner Schnelllebigkeit und seinen geistigen Verflachungstendenzen ist dieses kolosale Opus eine enorme Herausforderung an die musikalische Synthese- fähigkeit von Interpret und Rezipient gleichermaßen. In dem vorliegenden, hervorragend klingenden Mitschnitt aus Chicago gelingt es Madge eindrucksvoll, die archi- tektonische Spannung der zwölfteiligen Komposition, die einem hypertroph-visionären Busoni-Werk gleicht, aufzubauen und bis zum Schluss zu halten."

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Transzendentale Etüden Nr.1-25 (BIS, DDD, 2003/20005)

Stereoplay 06 / 06: "Der schwedische Pianist Fredrik Ullen hat die ersten fünfundzwanzig der grausam schwierigen Sorabji-Etüden mit bewundernswerter manueller Kraft und viel Klangsinn auf einem ausgezeichnet intonierten Steinway eingespielt." D. Wieschollek in FonoForum 08 / 06: "Die 25 Nummern legen eine fast exzentrische Virtuosität an den Tag, die von Ullen mit spielerischer Leichtigkeit und gnadenloser Expressivität nachvollzogen wird. Was man da zu hören bekommt, ist wirklich verblüffend."

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Transzendentale Etüden Nr.26-43 (BIS, DDD, 2005/2006)

FonoForum 10 / 09: "Fredrik Ullén bewältigt Sorabjis Musik mit fabelhafter Überlegenheit, ohne je pianistische Grenzen erkennbar werden zu lassen. Er wird geschmeidig sowohl Sorabjis "Dolce"- als auch seinen "Impetuoso"-Sätzen gerecht, spielt mit brillantem und offenem, un beschwert unromantischem Ton und gewinnt dem Klavier einen Klang ab, der trotz großzügiger Pedalisierung immer transparent bleibt."

Letzte Änderung am 10. Dezember 2017