CD-Tipps zu 'Richard Wagner (1813-1883)'

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Orchesterstücke (DGG, DDD, 83)

G. Wienke in FonoForum 1 / 85:"Die Plus- punkte dieser Aufnahme ergeben sich aus den Klangvorstellungen des Dirigenten und den Klangqualitäten des Orchesters. Letztere erweisen sich in der Detailgestaltung, die sorgfältig und feinfühlig herausgearbeitet ist, wie auch in der Farbkraft des vollen Orche- sters. Klangbild (CD):Weites Panorama, gute Tiefenstaffelung, präsent."

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Stokowski-Arrangements (Naxos, DDD, 2006)

stereoplay 01 / 08: »Lange verpönt bei der ›seriösen‹ Kritik, haben die unerreicht brillanten Orchesterbearbeitungen Leopold Stokowskis einen weltweiten Siegeszug angetreten. Es ist der improvisatorisch freie Gestus, der den Hörer auch hier in den Bann zieht. Wer sich einfach an klanglich überwältigenden, dramaturgisch fesselnden Meisterwerken orchestraler Sinnlichkeit erfreuen möchte, wird mit diesen Aufnahmen hundertprozentig die richtige Wahl treffen.«

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Georg Solti - The Wagner Operas (10 Gesamteinspielungen) (Decca, ADD/DDD, 1959-1986)

stereo 8 / 1983 (Ring): "Bei diesem Solti-"Ring" handelt es sich um eine musikalische Sternstunde des Jahrhunderts. Ein Glücksfall nicht nur die Hochform, die unheimliche Konzentration, die Nuancierungskunst des Dirigenten, der einerseits so enorme Spannung aufbaut und andererseits so zarte Lyrik ausbreitet, dass man immer nur denken kann: es geht nicht besser; ein Glücksfall auch für die Sänger-Elite."

Hermes Opernlexikon (Meistersinger): "Wieder ist Kollo (siehe 1970) um Ritterlichkeit, auch stimmlicher Art, mit Erfolg bestrebt, wieder verzaubert die vokale Anmut der Bode (siehe 1974). Auch war es eine nicht bloß originelle, sondern gute Idee, Beckmesser in all seiner Eitelkeit als opulenten Schönsänger vorzuführen, der durch eigene Regeln gehemmt wird."

stereoplay 8 / 1986 (Parsifal): "Referenz-Aufnahme unter den Studioproduktionen. Solti gelingt es, die Aura des Werks aus der Musik erstrahlen zu lassen. Beste Decca-Klangqualität."

Hermes Opernlexikon (Tristan): "Mit grosser Sorgfalt, Klangfantasie und fanatischer Präzision nützt Solti die Chance einer derart gründlich vorbereiteten Produktion. Herrliche Orchesterqualität. Die Nilsson fasziniert mit triumphalem Singen. Klangtechnisch maßstabsetzende Aufnahme."

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Klaviertranskriptionen (Ars, DDD, 2011)

,,Von der frühen Fantasia (1831) bis zum Siegfried-Idyll (1870) in Glenn Goulds Version umreißt der 28-jährige Lette einen Wagner-Kosmos, der durch eigenständige Deutungen fasziniert. Allein das Idyll: Es wird bei Shimkus zu einer Grenzerfahrung, einem Jubelgesang - analytisch durchleuchtet und doch betörend inszeniert. Shimkus ist - ein Ereignis." (Audio, Februar 2013)

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Richard Wagner - Great Recordings (Sony, ADD/DDD, 1935-1999)

Hermes Opernlexikon (Ring des Nibelungen): "Die aufnahmetechnisch hervorragendste, die erste digitale 'Ring'-Produktion: Dynamische Expansion, Brillanz des Klangbildes, instrumentale Qualität und Präzision des Zusammenspiels sind vermutlich nicht zu übertreffen. Die Staatskapelle Dresden erweist sich etwa den Wiener und Berliner Philharmonikern bei Wagner als gleichwertig. Janowski, ein vorzüglicher Musiker, ist als Koordinator von Orchester und Sängern, als Disponent des Gesamtklanges außergewöhnlich gut. Gleiches gilt für Schreiers Loge, die auffallendste Einzelleistung."

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Richard Wagner - The Other Wagner (Symphonic,Vocal and Piano Music) (Warner, ADD/DDD, 1962-2001)

»Allen Wagner-Freunden seien diese Kuriositäten dringend empfohlen. Weil erst sie das Bild ihres Idols richtig abrunden.« (Westfälische Nachrichten, 22.01.2013)

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The Ring - An orchestral Adventure (Chandos, DDD, 2007)

Stereoplay 06 / 08: "1991 arrangierte der Holländer Henk de Vlieger die kardinalen Passagen des 'Ring' zu einem einstündigen Kaleidoskop, das er passend 'An orchestral adventure' nannte: eine Art Best-of-Reiseführer durch das Wagnersche Beziehungs-Labyrinth, der ungemein effektvoll und erstaunlich kurzweilig ist. Neeme Närvi treibt seine Musikertruppe mit vitalem Elan, musikantischer Verve und viel Fleisch in die Schlacht. Und das Klangbild der Chandos-CD ist die volle High-End-Dröhnung!"

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Orchesterstücke (RCA, DDD, 1997)

Klassik heute 9 / 98: "Kraftvoll und glanzvoll, effektbewußt und effektsicher: Wenn Lorin Maazel mit den Berliner Philharmonikern Wagners orchestrale Highlights präsen- tiert, dann darf man mit polierten Oberflächenreizen rechnen."

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Transkriptionen für Klavier 4-händig (Sony, DDD, 1997)

M. Enslein in Stereo 1 / 98: "Das Duo Tal & Groethuysen, das sich seit seines Bestehens einen glänzenden Namen in der Musikszene erspielt hat (siehe die Schubert- Aufnahmen), macht das vierhändige Transkriptionsspiel zum Ereignis. Man staunt, welchen Zauber dieser Transkriptions-Event zu entfalten vermag."

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Sämtliche Klavierwerke (Brilliant, DDD, 2012)

Rezensionen


„Schon in jungen Jahren hatte der künftige Klangreichsgründer sich an mehreren Klaviersonaten und einer halbstündigen „Fantasia“ versucht. Diese eher achtbaren als überwältigenden Stücke hat Pier Paolo Vincenzi aus Orvieto nun einfühlsam aufgenommen, dazu alle späteren Schmankerln und Köstlichkeiten wie einen „Züricher Vielliebchen- Walzer“ oder die geradezu lisztische „Ankunft bei den Schwarzen Schwänen“ von 1861.“
Johannes Saltzwedel, KulturSPIEGEL, April 2013

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Klaviertranskriptionen (MDG, DDD, 2012)

»Diese CD ist ein Juwel im Rummel des Wagner-Jahrs.« (Audio, August 2013)

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Richard Wagner - Wagner At The Met (Sony, ADD/LA, 1936-1954)

,,... wer sich ernsthaft mit Wagner beschäftigt, kommt an diesen Dokumenten nicht vorbei ..." (stereoplay, Juni 2013)

,,Die Wagner-Aufführungen an der Met der dreißiger und vierziger Jahre sind lange verklungen. Wie gut, dass es die CD gibt, die eine Ära wieder lebendig werden lässt, die zu einer der glanzvollsten des Wagner-Gesangs zählt. Legendäre Mitschnitte veröffentlicht nun Sony auf 25 CDs." (FONO FORUM, Oktober 2013)

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10 große Opern in Konzertaufnahmen aus der Berliner Philharmonie (Pentatone) (Pentatone, DDD/LA, 2010-2013)

Kulturspiegel (Holländer): »Als akustisches Optimum plant Marek Janowski seinen konzertanten Berliner Wagner-Zyklus. Die erste Aufnahme löst den hohen Anspruch voll ein: Sie glänzt mit Matti Salminen, Ricarda Berbeth, Robert Dean Smith und Albert Dohmen, überzeugt auch in dramatischer Verve und klanglicher Transparenz. Großartige Chor-Präzision und ein opulentes Booklet machen die Wagner-Freude perfekt.« stereoplay (Tristan): »Wäre der ›Tristan‹ ein Orchesterwerk – diese Aufnahme würde neue Maßstäbe setzen.«
FonoForum (Tannhäuser): »Herausragend der Wolfram von Christian Gerhaher, der erneut beweist, dass äußerste Wortverständlichkeit und ideale Textausdeutung nicht auf das Konto von Linie und Legato gehen müssen. Eine Ausnahmeleistung. Marek Janowski bevorzugt zumeist forsche Tempi, bietet eine entschlackte, unpathetische Partitur-Exegese.« Audio (Meistersinger): »Mit dem trockenen Klang der Philharmonie, mit übertriebener Deutlichkeit und fein differenziertem Orchesterton dominiert eine oratorienhafte Ernsthaftigkeit, was letztlich die gern karikierten Figuren des Beckmesser und David vom Klamauk befreit. Dreh- und Angelpunkt der Aufnahme ist Albert Dohmen als Sachs: Sein warmer, dramatischer Bassbariton trägt auch über die Tumulte der Singschule und der Prügelszene. Mit der Verwandslungsmusik zur Festwiese leitet Marek Janowski eine stilistische Kehrtwende ein, lässt den kammermusikalischen Ton fallen und schwelgt in goldenen, blechgepanzerten Orchesterklängen. Ein Genuss der besonderen Art ist dabei die Präzision und Homogenität des Chores, die man in dieser Qualität wahrscheinlich an keinem Opernhaus der Welt erleben kann.«
FonoForum (Rheingold): »Es ist, als ob das Orchester die Geschichte erzählen würde, in Motiven und Klangfarben, in feinen Soli und großartig gesteigerten Aufschwüngen.«
BZ (Walküre): »Wagner erregt. Umso mehr vielleicht, wenn ein sachlicher Geist wie Janowski mit der Glut seiner Partitur hantiert. Was das Publikum am Sonnabend in der Philharmonie mit der ›Walküre‹ zu hören bekam, war jedenfalls schlicht atemberaubend.«
Opernglas (Siegfried): »Herausgekommen ist eine ›Siegfried‹-Einspielung, die die wunderbare Farbigkeit und Märchenhaftigkeit des ›Ring-Scherzos‹ lebhaft vermittelt und damit so manche szenische Aufführung ausstechen dürfte, die durch ihren Regieansatz allzu oft ein so starres Korsett vorgeben. Das mit dem kompletten Libretto ausgestattete Booklet rundet eine gelungene Einspielung ab.«
FonoForum (Götterdämmerung): »Dirigent und das RSO installieren Klang, Räume, Farben, Licht auf der Hörbühne in plastischer und überzeugender Weise.«

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Orchesterstücke (EMI, DDD, 1980-1983)

M. Santi in Audio 4 / 85:"Diese Platte sollte ..in keiner Klassik-Sammlung fehlen, zumal Dynamik und Tansparenz der exklusiven In- terpretation weitgehend entsprechen."

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Orchesterstücke (Orfeo, DDD, 2004)

„Es ist ein Fest des rauschhaften Klanges. (...) Thielemann und das Orchester der Deutschen Oper Berlin haben sich hier fraglos zu einer Leistung vereint, die sowohl hinsichtlich der Spannungsbögen wie auch des ebenso kompakten wie scharfkantig durchsichtigen Sounds ihresgleichen sucht.“ (Fono Forum, August 2014)

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Orchesterstücke - Preludes and Interludes (philharmonia.rec, DDD, 2013)

»Durchweg setzt der Generalmusikdirektor der Zürcher Oper auf klangliche Transparenz: Davon profitieren das märchenhafte ›Lohengrin‹-Vorspiel, die leidenschaftliche Eleganz in Siegfrieds Rheinfahrt (›Götterdämmerung‹) und ein sehr athletischer Walkürenritt. Wogenartig brandet der Liebestod auf, die lyrische Romantik des Vorspiels zu ›Liebesverbot‹ ist ein Höhepunkt des Doppel-Albums.« (Audio, Mai 2015)

»Vor- und Zwischenspiele aus Wagners Musikdramen wurden hier aufgenommen (...) ungemein klar, ungemein wohlklingend (...) mit viel Sinn für die vielschichtige Rhythmik in Wagners Partituren ...« (Fono Forum, Mai 2015)

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The Ring - An Orchestral Adventure (Sony, DDD, 2015)

»Komponist Henk de Vlieger (...) hat es geschafft, in seiner instrumentalen Kurzfassung von Wagners Opus Magnum die Schlüsselszenen der Handlung mitsamt der musikalischen Höhepunkte wie durch ein Brennglas zu betrachten. Damit erlaubt er dem Zuhörer, in nur sechzig Minuten eine faszinierende Abenteuerreise durch Wagners so komplizierte wie zeitaufwändige Kosmologie zu unternehmen – verblüffend intelligent und absolut unterhaltsam.« (stereoplay, Dezember 2016)

»In einer solchen Interpretation zieht die Musik Wagners auch diejenigen unwiderstehlich in ihren Bann, die den ideologischen Ballast unerträglich finden, der sich um sie gelegt hat und sie niederdrückt.« (Fono Forum, Januar 2017)

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Letzte Änderung am 15. Dezember 2017