CD-Kauftipps im Monat 05/2026


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Frédéric Chopin

Klavierkonzerte Nr. 1 & 2




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„(++++) Eine unbedingte Empfehlung. Manchmal kann eine Herzensangelegenheit ebenso viel Arbeit wie Liebe bedeuten. Das scheint bei diesen Aufnahmen von Chopins Klavierkonzerten mit Christian Zacharias der Fall zu sein – wie aus dem ungewöhnlich fesselnden und informativen Begleittext von Werner Dabringhaus hervorgeht. Diese Aufnahmen stammen aus den Jahren 2003 (Konzert Nr. 2) und 2004 (Konzert Nr. 1) und werden nun auf MDG Preziosa veröffentlicht, einer Art „Archiv“-Label innerhalb des Unternehmens.Wer glaubt, dass es bei Klassikaufnahmen hauptsächlich um die Platzierung der Mikrofone und das Herumspielen an ein paar Reglern oder Lautstärke- und Balance-Reglern hier und da geht und die Musiker dann wie gewohnt spielen zu lassen, wird durch Dabringhaus’ Schilderung der Komplexität dieser speziellen Aufnahmen eines Besseren belehrt. Darin geht es um alles Mögliche, von der Unmöglichkeit, die Klimaanlage im Kontrollraum zu nutzen, bis hin zur Notwendigkeit, die Instrumente neu anzuordnen, um den Klang in einem Theaterraum, der nicht für Orchesteraufführungen konzipiert war, präzise einzufangen – und das alles, nachdem der Aufnahmeort zunächst aufgrund ungenauer Kartenangaben nicht ausfindig gemacht werden konnte. Dabringhaus’ Erinnerungen sind eine gut erzählte Geschichte von Ereignissen, die im Nachhinein amüsant und erinnerungswürdig sind... Sie bieten einen umfassenderen Kontext, als Hörer ihn normalerweise erhalten, wenn es darum geht, zu verstehen, wie eine bestimmte Aufnahmenicht gelohnt hätten zustande kam. All dies wäre natürlich nicht von großer Bedeutung, wenn es sich musikalisch nicht ausgezahlt hätte die Darbietungen ... für die Veröffentlichung im SACD-Format neu zu mastern. Glücklicherweise macht jedoch Christian Zacharias’ Feingefühl für Chopin, sowohl als Pianist als auch als Dirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne diese Veröffentlichung zu einem sehr lohnenswerten Erlebnis, das vom Publikum keinerlei Vorkenntnisse über ihre Entstehungsgeschichte erfordert, um es tief in die hochwertigen Interpretationen eintauchen zu lassen.“ (transcentury.blogspot.com)

„Neben den Klavierkonzerten von Schumann und Brahms gehören die Frédéric Chopins sicher zu den meistgespielten im Konzertsaal hierzulande. Es gibt unzählige Aufnahmen, die sich oft nur minimal voneinander unterscheiden. Was diese bereits vor mehr als zwanzig Jahren entstandenen Einspielungen auf dieser Flut heraushebt, ist vor allem die Umsetzung dessen, was Robert Schumann wohl als „poetisch“ bezeichnet hätte und was sich in diesen beiden frühen Werken Chopins vor allem in den langsamen Mittelsätzen offenbart. Denn während die Außensätze nicht zuletzt als virtuose Schaustücke konzipiert wurden, sind die beiden Larghetti sehr viel intimer und klanglich subtiler gehalten. Und genau an diesem Punkt zeigt sich die große Einfühlsamkeit und dynamische Differenziertheit des Spiels von Christian Zacharias. Er bringt diese „poetische Idee“ zum Leuchten und gleichzeitig das Klavier zum Singen. So farbenreich, empfindsam und klanglich fein abgestuft möchte man Chopin immer hören.“ (Klassik Festival)Stereoplay 07/05: »Die unüberhörbare Spielfreude schlägt sich unmittelbar in Eleganz und so sinnvoller wie schöner Phrasierung nieder, die delikate Artikulation und der feine Ton dienen ganz dazu, die Musik Klang werden zu lassen.«

„Chopins Klavierkonzerte sind die perfekte Verschmelzung von Virtuosität und tiefem Ausdruck. In dieser Aufnahme erweckt Christian Zacharias jeden intimen und überschwänglichen Moment mit unvergleichlicher Sensibilität zum Leben. Die Zuhörer werden von der lyrischen Tiefe und den poetischen Nuancen jedes Satzes in den Bann gezogen.Zacharias’ langjährige Zusammenarbeit mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne kommt in diesen Aufnahmen voll zur Geltung. Das Orchester liefert eine aufmerksame, fein abgestimmte Begleitung, die die Interpretation des Pianisten zur Entfaltung bringt. Diese Synergie verwandelt jede Passage in einen lebendigen, emotional fesselnden musikalischen Dialog.“ (HRAudio.net)

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