CD-Kauftipps im Monat 02/2023


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Grażyna Bacewicz

Symphonische Werke




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Südwest Presse 01/2023: »Volume 1 präsentiert Bacewiczs dritte und vierte Sinfonie - und es führt auf beglückende Weise vor Ohren, dass diese starken Werke selbst höchsten Ansprüchen genügen.«

Wiener Zeitung 12/2022: »Welch eine Musik! Die polnische Komponistin Grazyna Bacewicz muss aufgeführt werden - nicht nur in Polen, sondern international, und, bitte, nicht weil sie eine komponierende Frau war. Das hat hier noch weniger als sonst eine Rolle zu spielen. Sie muss aufgeführt werden, weil ihre Musik zum Stärksten gehört, was das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Die Musik glüht und lodert, die weitbogigen Melodien werden von einer dissonanten, aber ungeheuer farbintensiven Harmonik gestützt. Zum stilistischen Fingerabdruck gehört, dass Blöcke solcher spät- und neoexpressionistischen Eruptionen neben klassizistischem Kontrastmaterial stehen, wo alles klar ist, sachlich bis knorrig - bis die Rhythmen den neuen Steigerungsansatz herbeitanzen.«

»Beim Stichwort ›polnische Sinfonien des 20. Jahrhunderts‹ denkt man zunächst an Männer wie Karol Szymanowski, Henryk Mikołaj Górecki oder Krzysztof Penderecki. Dass die 1909 in Łódź geborene und 1969 in Warschau verstorbene Komponistin Grażyna Bacewicz ebenfalls in diese Riege gehört, wurde lange Zeit vergessen. Unter der Leitung des aus Polen stammenden Dirigenten Łukasz Borowicz hat das WDR-Sinfonieorchester für CPO die Weltersteinspielung ihrer Orchesterwerke gestartet. Das Volume 1 präsentiert Bacewiczs dritte und vierte Sinfonie – und es führt auf beglückende Weise vor Ohren, dass diese starken Werke selbst höchsten Ansprüchen genügen.« (Südwest-Presse, Burkhard Schäfer)

»Für die Unglücklichen, die keine von Bacewicz' Sinfonien kennen: Ihr Stil liegt irgendwo zwischen Bartók (den sie eindeutig bewunderte) und Schostakowitsch, jedoch mit einer ganz eigenen ›Stimme‹ und einem ganz eigenen Stil. Sie war zweifellos eine der größten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts, und die Tatsache, dass ihre Musik in Sinfoniekonzerten nicht häufig gespielt wird, während Mozart und Beethoven zu Tode gespielt werden, spricht Bände über die künstlerischen Unzulänglichkeiten der Welt der klassischen Musik und ihre Haltung gegenüber ihrem Publikum.« (artmusiclounge)

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