CD-Kauftipps im Monat 06/2026


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Conradin Kreutzer

Septett Es-Dur op. 62




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H. Arnold im Musikmarkt Nr. 3/87: »Das Ensemble, das schon einige Jahre miteinander musiziert, zeichnet sich durch hervorragende kammermusikalische Qualitäten aus: tonliche Ausgewogenheit und Delikatesse aller Beteiligten sowie klare Durchhörbarkeit bis ins Detail in allen Passagen. Ein ausgezeichneter Gesamtein- druck, der auch von der Aufnahmetechnik wirkungsvoll eingefangen wurde.«

„Empfindsame Septette... die Septett-Literatur boomte in der Nachfolge Beethovens geradezu. Auch Konradin Kreutzer, den man heute fast nur noch als Schöpfer der Oper „Das Nachtlager von Granada“ kennt und der im gleichen Jahr wie Beethoven geborene Friedrich Witt haben ausgedehnte Werke für diese Besetzung geschrieben. Bereits 1986 vom damals jungen Charis-Ensemble eingespielt, legt das Label Dabringhaus und Grimm diese Aufnahmen in der Reihe „Preziosa“ jetzt erneut auf. Völlig zu Recht, denn es handelt sich wirklich um herausragende, fein austarierte Aufnahmen. Bläser und Streicher halten genau das Gleichgewicht, und zumindest in Sachen Empfindsamkeit stehen diese Septette dem Kassenschlager Beethovens keineswegs nach.“ (Klassik Festival)

„Die Firma Dabringhaus und Grimm überrascht immer wieder mit unbekannten oder vergessenen musikalischen Kostbarkeiten... Und dabei lohnt sich die Beschäftigung mit diesen zwei Kompositionen ganz besonders. Nicht weil sie originell oder sehr kunstvoll komponiert wurden, sondern weil sie ganz einfach sehr unterhaltsam und gefällig sind.Das Charis-Ensemble trifft den Unterhaltungscharakter sehr genau und macht auf charmante Weise deutlich, wie anspruchsvoll einfache Musik sein kann. Mehr braucht man eigentlich nicht über die Septette von Kreutzer und Witt sagen, man muss diese glitzernden Schätze schon hören, um von ihrer Unbeschwertheit eingefangen zu werden.“ (Pizzicato)

"Zeitlose Aufnahmequalität... Die Charis-Mitglieder erweisen sich als meisterhafte Kammermusiker. Die heikle Balance zwischen Streichern und Bläsern gelingt stets ausgewogen und durchhörbar. Ebenso findet das Ensemble das Gleichgewicht zwischen sinfonischer Klangfülle und Serenaden-Leichtigkeit. Kreutzers „Ohrwurmqualitäten“ kommen voll zu Geltung.Mit der „Preziosa“-Reihe bringt MDG Schätze aus der fast ein halbes Jahrhundert währenden Label-Geschichte wieder ans Licht. Im Booklet geht es auch um die Entstehung der Aufnahmen. Label-Gründer Werner Dabringhaus erzählt von den Hindernissen bei den Aufnahmen, als man 1986 mit dem Equipment ins Münsterland fuhr, zum Wasserschloss Nordkirchen. Dort konnten die Aufnahmen wegen der geräuschvollen Kieswege unter den Fenstern nur nachts stattfinden...Beide Septette sind Juwelen der Kammermusik, deren Wiederentdeckung sich lohnt. Dabei erscheint die fast vier Jahrzehnte alte Aufnahme nicht im Geringsten angestaubt. Das Klangbild wirkt fein austariert, kammermusikalisch transparent, räumlich und klar. Die Wiederveröffentlichung erweist sich als wertvolle Ergänzung des aktuellen MDG-Katalogs.“ (Klassik Heute Empfehlung)

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