Richard Strauss (1864-1949)

Gesang der Apollopriesterin

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Gesang der Apollopriesterin
Entstehungszeit: 1896
Uraufführung: 2. November 1896 in Berlin
Besetzung: Singstimme und Orchester
Erstdruck: Bote & Bock, 1897
Opus: op. 33 Nr. 2: Vier Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Orchesters - N. 2 Gesang der Apollopriesterin
TrV 180 Nr. 2: Vier Gesänge - II Gesang der Apollopriesterin

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[Details]
Orchesterlieder
Richard Strauss (1864-1949)

C. Vratz in FonoForum 08 / 06: »Ihre Bögen, ihr Atem und ihr Legato tragen den Hörer gleichsam durch diese Musik. Sie lässt die Sonne im '›Gesang der Apollopriesterin‹ kraftvoll strahlen und den ›Sommer‹ im ›September‹ spätsommerlich aufglühen.«

Text:

Textdichter: Emanuel, Freiherr von Bodman (1874-1946)
Sprache: deutsch
Liedtext: Es ist der Tag, wo jedes Leid vergessen.
Ihr Schwestern, horcht: der Heilige ist nah.
Er meldet sich im Rauschen der Cypressen,
Und unsre Pflicht steht winkend vor uns da.

Wir lassen ihm den dunklen Sangerschallen,
Daß seine schöne Sonne niedertaut,
Wir ziehn um seine weißen Säulenhallen,
Und jede ist geschmückt wie eine Braut.

Seht, unten, wo die kühlen Bäche fließen,
Dort wandeln heut' in Nachtheit Mann und Frau;
Sie trinken selig Duft und Klang der Wiesen,
Und alle blicken sie zum hohen Blau.

Und alle jauchzen sie, und alle pflücken
Die großen Freudenblüten dieser Welt.
Wir aber wollen nach der Frucht uns bücken,
Die golden zwischen Traum und wachen fällt.

Wir bringen sie in einer Silberschale
Zum Tempel hin, dicht neben Speer und Schild.
Wir knieen nieder: Dufte, Frucht, und strahle
Dem Volk entgegen sein verklärtes Bild!
Letzte Änderung am 14. Januar 2006

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