Richard Strauss (1864-1949)

Ich wollt ein Sträußlein binden

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Ich wollt ein Sträußlein binden
Widmung: Elisabeth Schumann
Entstehungszeit: 1918, orch. 1940
Besetzung: Singstimme und Klavier
Singstimme und Orchester
Erstdruck: Fürstner, 1919
Opus: op. 68 Nr. 2: Sechs Lieder nach Gedichten von Clemens Brentano für eine Singstimme und Klavier - N. 2 Ich wollt e...
TrV 235 Nr. 2: Sechs Lieder - II Ich wollt ein Sträußlein binden

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[Details]
Vier letzte Lieder (Naxos, DDD, 2006)
Richard Strauss (1864-1949)

FonoForum 07 / 08: "Mit ihrem angenehm leicht dunkel gefärbten Sopran singt sie diese Lieder mit intensivem, aber gleichmäßig schwingendem Vibrato und auf eine eher glutig-flutende als inwendig-intime Weise, selten piano, dafür durchweg intensiv, leuchtend, geradezu sinfonisch. Auch dank des farbigen Spiels des Weimarer Orchesters besitzt diese Auf nahme eine Fülle von starken Ausdrucksmomenten."

Text:

Textdichter: Clemens von Brentano
Sprache: deutsch
Liedtext: Ich wollt ein Sträußlein binden,
Da kam die dunkle Nacht,
Kein Blümlein war zu finden,
Sonst hätt ich dir's gebracht.

Da flossen von den Wangen
Mir Tränen in den Klee,
Ein Blümlein aufgegangen
Ich nun im Garten seh.

Das wollte ich dir brechen
Wohl in dem dunklen Klee,
Doch fing es an zu sprechen:
"Ach, tue mir nicht weh!"

"Sei freundlich im Herzen,
Betracht dein eigen Leid,
Und lasse mich in Schmerzen
Nicht sterben vor der Zeit!"

Und hätt's nicht so gesprochen,
Im Garten ganz allein,
So hätt ich dir's gebrochen,
Nun aber darf's nicht sein.

Mein Schatz ist ausgeblieben,
Ich bin so ganz allein.
Im Lieben wohnt Betrüben,
Und kann nicht anders sein.
Letzte Änderung am 29. Februar 2008

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